Dennoch: Das Leben geht weiter, muss weitergehen. Viele Menschen arbeiten daran mit. Obwohl das Rathaus geschlossen ist – die Dienstleistungen müssen weitergehen: Wasser z.B. fließt aus unseren Leitungen – unverzichtbar.

Auch die Verwaltung arbeitet, sozusagen im Verborgenen. Das gilt auch für die politischen Gremien – offiziell und individuell. Die jüngste Sitzung des Gemeindevorstandes beispielsweise fand – mit allen Mitgliedern - als „Telefon-Konferenz“ statt. Alle erforderlichen Beschlüsse konnten so im sog. Umlaufverfahren herbeigeführt werden.

Auch die CDU-Fraktion bleibt nicht untätig. Anstehende Sachverhalte und Probleme werden per Telefon und Internet-Verbindung besprochen und geklärt. So bekam die Gemeinde Fuldatal kürzlich zwei in den Summen namhafte Bewilligungs-Bescheide zugeteilt. Eine Zuwendung des Landes Hessen aus dem Landesausgleichsstock dient zum Ausgleich von aus früheren Jahren einer aufgelaufenen Verschuldung durch Zinsen in Millionenhöhe über die Hälfte dieser Verbindlichkeiten. Auch eine Projektförderung über 90 Prozent, das sind immerhin 200 000,- €, für das „integrierte Klimaschutz-Konzept der Gemeinde Fuldatal“ war zu verzeichnen. Auch damit können erforderliche Fortsetzungs-Aktivitäten auf den Weg gebracht werden.

Auch das war wichtig: Durch Beschluss des Hessischen Landtages geht durch eine kurzfristige Änderung der Hessischen Gemeindeordnung in der gegenwärtigen Ausnahme-Situation das Entscheidungsrecht der Gemeindevertretung auf den Haupt- und Finanzausschuss über.

Der Vorsitzende der CDU-Fuldatal, Alexander Lorch, und der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Tore Florin, stehen dazu in einem engen telefonischen Kontakt miteinander und in Verbindung zu Bürgermeister und den entsprechenden Fachbereichen der Verwaltung. Der telefonische Austausch erstreckt sich auch auf die Mitglieder der Fraktion. So ist eine einheitliche Meinungsbildung gewährleistet.

Die Arbeit für den Bürger geht engagiert weiter – nicht direkt vor Ort, wohl aber durch Ausnutzung moderner Kommunikationsmittel.

Der Griff zum Telefon ist gegenwärtig unabdingbar, wenn ein Gedankenaustausch stattfinden oder Entscheidungen getroffen werden müssen. Parteivorsitzender und Fraktionsvorsitzender bleiben für die Bürger kontinuierlich „am Ball“.

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