Trotz begonnener Kontakte zu China brach einer der Bewerber wirtschaftlich zusammen, die erste angelegte Erschließungsstraße wurde dann lediglich als eine Art Lagerplatz für Materialien genutzt. Eine weitergehende gewerbliche Nutzung blieb aus und wurde für weitere Investoren erst interessant, als große Teile durch entsprechende Erschließungs- und Stichstraßen nutzbar wurden.

Mittlerweile vollzog sich eine erfreulich rege Nachfrage und die erschlossenen Bereiche reichten nicht mehr aus. Inzwischen war aber für die Gemeinde durch Finanzaufwendungen für den Flächenerwerb des Investors einschließlich erklecklicher Zinsleistungen eine erhebliche Verschuldung aufgelaufen. Mit Hilfe von „Schutzschirm“ und „Hessenkasse“, zwei Stütz- und Entschuldungs-Programme des Landes Hessen, konnten diese Belastungen Zug um Zug abgebaut werden.

Die Nachfrage nach Gewerbegrundstücken blieb, und so wurde es erforderlich, auch die restlichen Flächen des Gewerbegebietes Ihringshausen-West infrastrukturell zu erschließen.

Keineswegs ein „Banditen-Überfall“, sondern der Corona-Krise geschuldeter Mund- und Nasenschutz hinderte die Gemeindevertreter Alexander Lorch und Erhard Rösler nicht daran, ihre praktische politische Arbeit mit „CDU vor Ort“ wahrzunehmen. Das Setzen der Bordsteine und Straßeneinläufe deutet auf eine baldige Fertigstellung der Baumaßnahmen im Gewerbegebiet hin.

Dieser Tage nahmen Mitglieder der CDU-Fraktion im Fuldataler Parlament die vor dem Abschluss stehenden Straßenbau- und Infrastruktur-Maßnahmen, also Wasser, Abwasser, Elektroenergie, Gas, Telefon und schnelles Internet, in Augenschein und überzeugten sich so von der erfolgreichen Umsetzung der diesbezüglichen Finanz- und Planungsbeschlüsse der Gemeindevertretung in den Vorjahren. Nach der Fertigstellung können die Interessenten mit der Ansiedlung ihrer neuen Betriebe fortfahren. Fast alle Grundstücke an der neuen Stichstraße sind veräußert oder optioniert, Grund für die Unions-Politiker, sich über die anstehende wirtschaftliche Weiterentwicklung Fuldatals zu freuen. Neben den (erst) in einiger Zeit zu erwartenden Gewerbesteuern sind es besonders auch die neuen Arbeitsplätze, mit denen die Gemeinde aufwarten kann.

Deutlich sind Bordsteine, Gehwege und Fahrbahnführung in der künftigen „Philipp-Schwarzenberg-Straße“ zu erkennen. Die abschließende Asphalt-Decke wird in diesen Tagen aufgebracht. Rechts und links sind bereits rege gewerbliche Aktivitäten erkennbar.

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