FULDATAL. Auch in diesem Jahr hatte jüngst der CDU-Gemeindeverband Fuldatal zum Ende des Jahres hin wieder zum Gänseessen in das „Haus Schönewald“ im Ortsteil Simmershausen eingeladen. Bei den Mitgliedern, Freunden und Förderern ist diese eher gesellige Veranstaltung in der Beliebtheit mehr und mehr gestiegen. Trotz der Einige manchmal verwirrenden Verkehrsbehinderungen durch die umfangreichen Erneuerungsarbeiten der Kasseler Straße mit Sperrungen und Ampelregelungen hatten wieder alle den Weg zur unweit der Kirche liegenden Lokalität gefunden.

Dabei waren wieder Vertreter der benachbarten Gemeindeverbände aus Vellmar, Ahnatal und Immenhausen. Auch von der Geschäftsstelle der Kreis-CDU hatten sich zwei Mitarbeiterinnen, eine Vertreterin der Frauen-Union sowie der Mitgliederbeauftragte des Kreisverbandes nach Fuldatal aufgemacht. Die Begrüßungsliste durch den Vorsitzenden des Gemeindeverbandes Alexander Lorch war entsprechend lang. Erfreulich.

Im vollbesetzten Saal der Hotel-Gaststätte „Haus Schönewald“ konnte Vorsitzender Alexander Lorch (m.hi.) wieder zahlreiche Mitglieder, Freunde, Förderer und Gäste zum diesjährigen Gänseessen begrüßen.

Alsdann öffneten die Tore der Gasthof-Küche und die Gänsegerichte und andere Leckereien wurden aufgetragen. Die ohnehin gute Stimmung stieg. Nach dem allgemeinen Schmaus gab Alexander Lorch mit Hilfe von zahlreichen Bildern, die die Erinnerungen stützten, einen Rückblick auf die zahlreichen Aktivitäten der Partei in 2019 bei der Erfüllung ihres Auftrages, zum Wohl der Bürger auf kommunalpolitischer Ebene beizutragen. Fuldataler Politik und interne Parteiarbeit lösten dabei einander ab.

Danach kam der Höhepunkt des Abends: Alljährlich zeichnet die Fuldataler Union seit einigen Jahren um die Partei und ihre Entwicklung besonders verdiente Mitglieder ebenso aus, wie Bürger aus der Gemeinde, die sich um die Belange der Menschen besonders eingesetzt und damit verdient gemacht haben. In diesem Jahr wurde das Fuldataler „Meritum“ der CDU an Dieter Krausbauer aus dem Ortsteil Wilhelmshausen für dessen Verdienste um die Erhaltung und Renovierung der Marien-Basilika verliehen. Dr. Bernd Graubner von der Stiftung Evangelische Marienbasilika Wilhelmshausen hielt die Laudatio und ging dabei auf die Entwicklung und die historische Bedeutung des rund 800 Jahre alten Kirchenbauwerks ein. Der Ehrenpreis wurde vom Vorsitzenden Alexander Lorch, Fraktions-Vorsitzendem Tore Florin und dem 2. Vorsitzenden Karsten Schreiber überreicht.

Mit dem Ehrenpreis „Meritum“ der Fuldataler CDU wurde in diesem Jahr der Fuldataler Bürger Dieter Krausbauer (m.), daneben der Laudator, für seine Verdienste um Erhalt und Renovierung der Marien-Basilika in Wilhelmshausen ausgezeichnet.

Dieser gab anschließend als Bürgermeister einen kurzen Abriss der politischen Standortbestimmung der Gemeinde Fuldatal. Er verwies auf die großen kraft- und finanzzehrenden Straßenbauprojekte in Ihringshausen, Simmershausen und demnächst in Wilhelmshausen. Sodann erläuterte er die enormen Anstrengungen der Gemeinde bei der Bereitstellung von Kinderbetreuungsplätzen in immerhin drei Ortsteilen. Die aus den Regierungszentralen in Berlin und Wiesbaden ergangenen diesbezüglichen Verpflichtungen allerdings haben die Gemeinde wieder in eine erhebliche finanzielle Schieflage geraten lassen. Die erfreuliche Konsolidierung der Gemeindefinanzen während der letzten Jahre sind damit hinfällig geworden – keine leichte Situation für die Bürger, die Gemeindevertreter, die Verwaltung und die Mitarbeit in den Kita-Stätten.

Im gemütlichen Rahmen, bei geselligen, aber auch politischen Gesprächen klang der Abend aus. Vorsitzender Alexander Lorch hatte dazu noch Gelegenheit genommen, die anwesenden zu einer Spende aufzurufen, die ein acht Wochen altes Baby aus Vellmar das Leben ermöglichen soll. Es ist mit einem seltenen Immundefekt auf die Welt gekommen. Sein Leben kann mit hoher Wahrscheinlichkeit durch einen passenden Stammzellen-Spender von den Ärzten gerettet werden.

Vortrag Marienbasilika Wilhelmshausen aus Anlass der Ehrung von Dieter Krausbauer

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