„Moderne Landwirtschaft im 21. Jahrhundert“ konstatierten die Unions-Parlamentarier bei ihrem Ortstermin, um einen persönlichen Eindruck von den modernen Produktionsmethoden des Betriebes kennenzulernen. Seit Jahren betreibt die Familie Hördemann in großzügigem Stil mit einer Schweinezucht zugleich auch eine Biogas-Anlage mit moderner Technik, die der Gewinnung von elektrischer Energie, Fernwärme und hochwertiger Düngemasse aus Gärresten dienen. Die Biogas-Anlage erzeugt mit zwei, demnächst drei Blockheizkraftwerken aus nachwachsenden Rohstoffen, tierischen Nebenprodukten und Abfällen den Strom und die Wärme. Durch die geplanten und genehmigten Erweiterungsanlagen soll künftig die Lagerkapazität der Gärreste bis zur optimalen Verwendungsreife gelagert werden. Drei Getreidesilos zur Außenaufstellung ergänzen die künftigen Betriebsanlagen.

Die CDU-Parlamentarier zeigten sich sehr beeindruckt von den gegenwärtigen Produktionsabläufen, die eher an einen kleinen Industriebetrieb denn einen herkömmlichen Bauernhof erinnern.

Henning Hördemann als einer der Betriebseigentümer erläuterte den Anwesenden die angestrebte Erweiterung der Anlagen und die damit verbundenen Aufwendungen, bei denen die Fragen des Umweltschutzes besondere Aufmerksamkeit finden. Zahlreiche Fragen wurden umfassend beantwortet. Die Geschäftsfelder des Betriebes erstrecken sich über ganz Nordhessen und den südniedersächsisch-westfälischen Raum. Mehrere großvolumige eigene LKWs stehen für die betrieblichen Abwicklungen zur Verfügung.

Die Brüder Benjamin und Henning Hördemann standen den CDU-Parlamentariern, darunter Fraktionsvorsitzender Tore Florin (2.v.r.), auf dem großen Hofareal des industriell anmutenden landwirtschaftlichen Betriebes Rede und Antwort über das Wesen landwirtschaftlicher Produktivität im 21. Jahrhundert. Die Zeiten des alten Kinderliedes „Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt …“ gehören wohl endgültig der Vergangenheit an.

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